Kelsterbach FAIRÄndern!

5. Juli 2009: Mit 62 Prozent Ja-Stimmen gab es ein eindeutiges Votum dafür, den Kelsterbacher Wald nicht freiwillig an die Fraport zu verkaufen. Vorausgegangen war eine beispiellose Propagandaschlacht, in der viel Angst geschürt wurde, um einen erfolgreichen Bürgerentscheid zu verhindern. Wenig später platzt dann die Bombe: Aus formalen Gründen wird dieses eindeutige Ergebnis beiseite gewischt. Dies war der Moment, in dem mir klar wurde, dass Kelsterbach einen neuen Bürgermeister braucht.

27. März 2011: Nach über 60 Jahren verlor die SPD bei der Kommunalwahl ihre absolute Mehrheit. Eine Kooperation vieler unterschiedlicher politischer Kräfte unter Mitwirkung der LINKEn bestimmte die Geschicke der Stadt. Erst ein Koalitionsvertrag, in dem die SPD den Freien Wählern ein Vorschlagsrecht für einen gut bezahlten Posten in der Verwaltung zusicherte, beendete nach 15 Monaten diese Periode. Ein Sturm der Entrüstung verhinderte, dass dieser Preis bis jetzt gezahlt wurde. Erneut zeigt sich, dass die SPD den Kontakt zu den Kelsterbacherinnen und Kelsterbachern verloren hat.

25. Mai 2014: Heute ist Europawahl. In 10 Bundesländern finden zeitgleich Kommunalwahlen statt. Die Bürgermeisterwahl in Kelsterbach findet hingegen erst in drei Wochen statt. So erreicht man keine hohe Wahlbeteiligung! 2008, als Manfred Ockel zum Bürgermeister gewählt wurde, gingen weniger als 32 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne.

15. Juni 2014: Mit Ihrer Hilfe – mit Deiner Hilfe – wird eine neue Ära in Kelsterbach eingeläutet werden. Als Softwarearchitekt ist es meine tägliche Aufgabe, komplexe Probleme zu analysieren und gemeinsam mit meinem Team optimale Lösungen zu entwickeln. Diese Fähigkeiten werde ich als Bürgermeister dafür einsetzen, Kelsterbach zu einer Stadt zu entwickeln, in der wir nicht nur wohnen, sondern leben.

Gemeinsam können wir Kelsterbach FAIRändern!