Nein zur Erhöhung der Kita-Gebühren

Familienstadt 2

Nachdem erst vor kurzem die Preise für das Essen in den Kelsterbacher Kindegärten erhöht worden sind, wird am kommenden Montag, dem 22. September 2014, vom Stadtparlament über eine weitere Erhöhung abgestimmt. Diesmal sollen die Gebühren für die Plätze selber erhöht werden. Teilweise sind dabei Steigerungen von über 50 Prozent geplant. Ich empfinde diese Pläne als unsozial.

Tegut kann auch ohne Parkplätze!

Geplante neue Stadtmitte

Bei der Stadtverordnetenversammlung am Montag bekräftigte Manfred Ockel erneut, der Tegut würde nur nach Kelsterbach kommen, wenn er 45 oberirdische Parkplätze bekäme. Und ohne Tegut gäbe es keine neue Stadtmitte. Etwas merkwürdig mutet da dieser Artikel an. Darin wird bechrieben, wie im "Frankfurter Bogen" ein neues Einkaufs- und Wohnzentrum gebaut wird. Hauptmieter der Ladenfläche wird -tada- Tegut sein. Ganz ohne oberirdische Parklätze. Stattdessen gibt es eine zweigeschossige Tiefgarage.

Sandhügelplatz: SPD lehnt Antrag zum Erhalt der alten Bäume ab

Bäume auf dem Sandhügelplatz

Nachdem der Wettbewerbliche Dialog zur Neugestaltung des Sandhügelplatzes weder Wettbewerb noch Dialog mit den Bürgern beinhaltete, wurde gestern auf der Stadtverordnetenversammlung ein weiteres trauriges Kapitel angefügt. Die SPD lehnte einen butterweichen Antrag der WIK ab, der als Ziel hatte, den Bestand alter Bäume "nach Möglichkeit in die Platzgestaltung einzubinden".

Kelsterbach hat gewählt

Wahlergebnis

Und ich muss gestehen, dass ich in jeder Hinsicht enttäuscht bin. Sowohl mein persönliches Ergebnis von 5,3 Prozent als auch die Wahlbeteiligung von 44 Prozent sind weit entfernt von dem, was ich erreichen wollte. Vor allem die Wahlbeteiligung finde ich sehr, sehr traurig. Auf der anderen Seite sind 5,3 Prozent auch ein respektables Ergebnis und ich bedanke mich ganz herzlich bei all denen, die mir ihre Stimme gegeben haben und die Kelsterbach fairändern wollen. Ich werde weiterhin für euch aktiv sein!

Analyse

Ockel fordert weiterhin zweiten hauptamtlichen Stadtrat

Ockel zum ersten Stadtrat

Die FNP stellte alle drei Kandidaten neun Fragen, deren Antworten heute veröffentlicht worden sind. Eine davon bezog sich auf den Posten des hauptamtlichen ersten Stadrats. Sie lautete:

Sollte Ihrer Meinung nach die hauptamtliche Stelle des Ersten Stadtrats abgeschafft werden, oder gibt es Gründe dafür, dass Kelsterbach daran festhalten sollte?

Lieber Herr Ockel,

Schaukel

Ich verstehe sehr gut, dass Sie weitere sechs Jahre Bürgermeister von Kelsterbach sein wollen. Ich finde es aber sehr bedauerlich, welche Mittel Sie für den Wahlkampf wählen. Gegen eine harte, auf Fakten basierte Auseinandersetzung habe ich nicht das Geringste. Dies haben Sie im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Friedensgemeinde auch deutlich zu spüren bekommen.

Amtierender Bürgermeister weicht weiterer Diskussionsrunde aus

Logo der Friedensgemeinde

Bei der Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten am Freitag, dem 6. Juni 2014, war eines schon vor Beginn klar: Das Interesse an der Vorstellung der drei Kandidaten war deutlich größer als erwartet. Die Sitzplätze im Gottesdienstraum der Friedensgemeinde reichten bei weitem nicht aus, die Besucher mussten bis auf die Treppe im Vorraum ausweichen. Aufgrund des regen Interesses schlug Daniel Wenzel, einen weiteren Termin zu organisieren – dieser Vorschlag wurde vom amtierenden Bürgermeister Manfred Ockel scharf abgelehnt.

Was ist der Sandhügelplatz wert?

Sandhügelplatz

Im Rahmen der Podiumsdiskussion in der Friedensgemeinde fragte mich der amtierende Bürgermeister woher meine Information über den Verkaufspreis für den Sandhügelplatz stamme. Ich antwortete ihm, dass die Summe von "gut zwei Millionen Euro" während einer Unterhaltung zwischen ihm und einer dritten Person nach der Vorstellung der Umgestaltung an der Theke (des Tierschutzvereins) gefallen sei. Und jetzt wird es spannend...

Markplatz: "Brunnenwahl" eindeutig

Brunnen von Rainer Knußmann

Im Rahmen einer Bürgerversammlung wurden am vierten Juni drei Brunnenentwürfen vorgestellt, von denen einer den Kelsterbacher Marktplatz im Unterdorf zieren soll. Dort gab es früher schon ein Brunnen, der im Rahmen von Bauarbeiten wiederentdeckt wurde. Die drei präsentierten Entwürfe konnten unterschiedlicher nicht sein.

Neue Stadtmitte: Kelsterbach verschleudert Filetstück

Geplante neue Stadtmitte

Vergangenen Sonntag stellte der Darmstädter Investor Biskupek-Scheinert im Fritz-Treutel-Haus seinen Plan zur Neugestaltung der Kelsterbacher Stadtmitte vor. Das Interesse der Kelsterbacher war überschaubar, ein Großteil der Sitzplätze blieb leer. Dies lag sicherlich auch daran, dass es nicht das erste Mal ist, dass der amtierende Bürgermeister Manfred Ockel verspricht, dass »die Bagger bald rollen werden«.